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Fortgeschrittenen-Set : Was du gut gebrauchen kannst

Fortgeschrittenen-Set : Was du gut gebrauchen kannst

Hallo ihr Lieben,

es folgt das Fortgeschrittenen-Set mit kleinen Tipps und Tricks. In diesem Set sind noch zusätzliche Nähutensilien enthalten, die das Nähen einfacher und angenehmer machen und die Frau/Mann so gebrauchen kann.

1. Stecknadeln
2. Nähclips
3. Einnäher mit dem eigenen Logo
4. Kleber
5. Maßband
6. Nahtauftrenner
7. Stoffscheren
8. Schneiderrad
9. Rollschneider + Schneidematte + Lineal 
10. Verschiedene Nähfüßchen
11. Schneiderkreide  


In meinem nächsten Artikel bekommt ihr Infos für Zusatzmaterialien die ihr Euch fürs Nähen besorgen könnt.

Los gehts!!

1. Stecknadeln

So wie schon in dem Anfängerset beschrieben sind Stecknadeln immer eine große Hilfe beim Nähen. Denn umso genauer ihr Eure Stoffe ausschneidet und absteckt umso schöner wird das Ergebnis sein.

TIPP: Wenn ihr Eure Stoffe absteckt, dann steckt alle Nadeln in eine Richtung und am besten so, dass wenn ihr näht die Köpfe der Stecknadeln zu Euch zeigen, damit ihr Euch die Nadeln nicht beim Nähen ausversehen in die Finger stecht.

2. Nähclips

Zusätzlich zu den Stecknadeln kannst du natürlich auch noch Nähclips benutzen. Das sind kleine Klammern, die du zum einen zum Festhalten von Stoffen benutzen kannst, ohne dass sich dieser wellt und wieder verzieht. Und zum anderen kannst du sie als Abstandshalter oder Markierungspunkt nutzen.

TIPP: Die Clips gibt es wirklich günstig im Internet, allerdings sind die günstigsten auch gleichzeitig die, die in China produziert werden und von dort aus verschickt werden. Sie sind sehr lange unterwegs und abgesehen davon dass es ratsam ist die Läden in der Nähe zu untersützen, würde ich ein paar Euro mehr bezahlen und sie mir in Deutschland oder vor Ort kaufen.

3. Einnäher oder Etiketten

 

Ein Einnäher/Etikett ist natürlich kein Muss und hat meist den Hintergrund des Wiedererkennungswertes sowie des Verkaufs von eigenen Produkten.

Es gibt mehrere Varianten in unterschiedlichen Preisklassen. Alle Vor- und Nachteile könnt ihr hier lesen.

 

 

 

 

4. Kleber

Meinen Tipp aus dem Starter-Set möchte ich Euch auch hier vorstellen, ABER bitte benutzt Kleber nur ganz vorsichtig, denn es darf kein Kleber an die Nadel der Nähmaschine gelangen sonst droht Gefahr das sie kaputt geht.
Wofür Kleber? Ganz einfach: Am Anfang ist es gar nicht so einfach Stoff zusammenzustecken oder einen Reißverschluss einzunähen, ohne das dieser ständig wegrutscht. Es gibt Stellen da sind Stecknadeln störend und dafür empfehle ich Euch ganz wenig Kleber in diesen Fällen zu nehmen. Beispiele findet ihr in weiteren Anleitungen..

5. Maßband

Braucht ihr zum Vermessen und vor allem um Stoff zuzuschneiden 🙂

 

 

 

6. Nahtauftränner

Hier zwei Varianten eines Nahtauftrenners. Zum Nähen gehört ebenso das Auftrennen. Auch wenn das Auftrennen keine schöne Angelegenheit ist, mit diesem Hilfsmittel geht es umso schneller.

 

7. Stoffscheren

Eine Stoffschere ist für den Anfang unumgänglich. Gute Stoffscheren gibt es bereits zwischen 5-20€ zu kaufen.

TIPP: Benutzt Eure Stoffscheren nur für Stoffe, dann bleiben sie schön scharf. 
IKEA und Tedi haben gute und günstige Scheren. 

Die kleine schwarze Schere auf dem Bild ist mein absoluter Favorit, ich habe sie von IKEA und sie ist schön klein und handlich. Sie ist bei mir einer der meist benutzen Gegenstände beim Nähen, um beispielsweise den Faden sauber und genau abzuschneiden.  

8. Schneiderrad

Manch einer wird sich denken: Was ist denn das für ein Oldschoolteil? 

Ja ein Schneiderrad möchte ich Euch empfehlen.. es gibt meiner Meinung nach nichts besseres um ein Schnittmuster zu übertragen. 
Schnittmuster auf den Stoff legen und mit dem Schneiderrad  über die Linien 
 rollen. Der Stoff bekommt so eine kleine Einlochungen die ihr bei Bedarf noch nachzeichnen könnt.

Vorsicht: Ihr könnt damit auch Muster in den Tisch oder in die Unterlage bekommen 🙂


9. Rollschneider + Schneidematte + Lineal 

Der Rollschneider erleichtert einem ungemein das Zuschneiden von Stoffen. Ihr benötigt dafür eine extra Schneidematte und am besten ein Lineal an dem ihr den Rollschneider entlang führen könnt.

TIPP: Achtet darauf einen zu kaufen, bei denen ihr Ersatzklingen nachkaufen könnt, bzw. Zusatzklingen die beispielsweise Wellen schneiden. 

Die Schneidematte habe ich für ca. 20€ gekauft und sie hat die Maße 47×63 cm. Das besondere an der Matte ist, dass sie selbstheilend ist. Das bedeutet, dass ihr keine Einschnitte in die Matte bekommt, sondern diese beim Schneiden leicht nachgibt und danach die Rille wieder schließt. 

Das Lineal ist super zum ausmessen, 90° Winkeln und zum führen des Rollschneiders. Es gibt längliche Lineale und Viereckige.
Meins auf dem Bild hat die Maße 31×31. Ich würde Euch allerdings ein 60×15 Lineal empfehlen, da dies länger ist. 


TIPP: Ein super Angebot findet ihr hier von Snaply, das ganze Set für 25,50€.

10. Verschiedene Nähfüßchen + 11. Schneiderkreide


Da ich zu den verschiedenen Nähfüßchen noch einen  separaten Artikel machen wollte, gibt es hier eine Kurzfassung:
Bei fast jeder Nähmaschine ist standardmäßig ein normaler Nähfuß, Reißverschlussfuß, Zierstichfuß und Knopflochfuß mit dabei.

Der Reißverschlussfuß ist wie der Name schon sagt, gut geeignet um einen Reißverschluss anzunähen, denn der Nadelstich wird sehr nah am Rand des Fußes gesetzt. Auf dem Bild erkennt ihr den Einstich der Nadel an den kleinen Löchern. Der Stich kann links oder rechts gesetzt werden.

Ein normaler Nähfuß ist für einen Gradstich geeignet und praktisch um eine Füßchenbreite Abstand zu halten. Ihr legt die Außenseite des Füßchens auf die Außenseite des Stoffes an der ihr entlangnähen wollt. Deshalb ist es wichtig zuvor gerade zuzuschneiden um anschließen sauber nähen zu können. 🙂 
Der Knopflochfuß ist zum Annähen von Knopflöchern wichtig, dieser wird eingspannt und die Einstellung „auf der Stelle nähen“ muss eingerichtet werden.Es gibt eine Vielzahl an weiteren Nähfüßchen, je nach Nähmaschinenmodell.


11. Schneiderkreide:

Wie ihr bereits im Anfänger-Set lesen konntet, empfehle ich Euch Buntstifte in gelb/orange und schwarz zu benutzen. Allerdings gibt es noch eine weitere Möglichkeit um einzuzeichnen: und zwar mit Schneiderkreide. Davon gibt es entweder sehr weiche, fast puderähnliche Kreide die sehr staubt oder etwas festere die eine seifenähnliche Konsistenz hat. Ich finde beide je nach Stoffart ganz hilfreich und nutze sie wenn ich weiche Stoffe habe, die unter dem Stift rutschen. 

Nun habt ihr das Fortgeschrittenen-Set zum Nähen gesehen. Damit seit ihr wirklich gut ausgerüstet und könnt eine Menge an Nähmuster- und Schnitten umsetzten. 

Ich hoffe Euch hat mein Artikel gefallen 🙂
Über Kommentare hier unter diesen Post würde ich mich riesig freuen.


Es grüßt Euch Eure 

Anna Blume

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2 Gedanken zu „Fortgeschrittenen-Set : Was du gut gebrauchen kannst

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